Ein herzliches Willkommen in den Zahnarztpraxen von Dr. Klaus Schneider und Kirsten V. Schwung!

Unsere Praxisgemeinschaft wurde 2003 begründet. Herr Dr. Klaus Schneider führt die Praxis bereits seit 1993. Mit viel Erfahrung und dem ständigen Bestreben auf dem neusten Stand der Zahnmedizin und Technik zu sein, können wir Ihnen eine weit überdurchschnittliche Behandlungsqualität anbieten. Wir sind stets bemüht, Ihnen den Zahnarztbesuch so angenehm wie möglich zu gestalten.

Neben den üblichen zahnmedizinischen Leistungen haben wir uns auf die Implantologie und ästhetische Zahnheilkunde spezialisiert (Herr Dr. Klaus Schneider führt den Titel  "Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie" seit 1998 ununterbrochen). Zudem kann unser eigenes Praxislabor Zahnersatz auf höchstem ästhetischen und funktionalen Niveau bieten. Die Verarbeitung und Verwendung von hochwertigsten Materialien versteht sich von selbst.  

Die zertifizierte Praxis besitzt ein digitales Röntgengerät, das eine dreidimensionale Darstellung der Mundsituation möglich macht und so das Risiko z.B. beim Setzen von Implantaten für den Patienten verringert. Das WartezimmerTV verkürzt Ihnen die Wartezeit, in zwei Behndlungsräumen können Sie zudem zur Ablenkung fernsehen. Auch sind die Zimmer teilweise klimatisiert. Angstpatienten oder Patienten oder Patienten denen ein größerer Eingriff bevorsteht, steht die Möglichkeit offen, sich in der Praxis für die Dauer des Eingriffs sedieren zu lassen. Von der Lachgassedierung bis hin zur Vollnarkose (Aufwachraum vorhanden), Sie haben die Wahl.

Besonders viel Wert legen wir auf die individuelle und umfassende Beratung unserer Patienten, denn nur ein ausreichend aufgeklärter Patiient kann eine für ihn passende Entscheidung treffen. Zusammen mit Ihnen erarbeiten wir einen Behandlungsplan, der nicht nur das beste funktionelle und ästhetische Ergebnis für Sie beinhaltet, sondern auch auf Ihre finanziellen Verhältnisse zugeschnitten ist. 

Wir freuen uns, Ihnen entspannt und professionell zu einem strahlenden Lachen verhelfen zu können! 

 

Nachrichten

Wir gratulieren Frau Silvia Ostermaeier zum 35jährigen Praxisjubiläum!

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter sind kein Zufall! Auf eine professionelle Mundhygienebehandlung sollte größter Wert gelegt werden. Bei uns werden Sie von erfahrenen Prophylaxehelferinnen, wie Frau Silvia Ostermeier, betreut.

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Die Praxis

Die Zahnarztpraxis in der Inneren Münchener Straße, damals von Herr Dr. Eichenseher geründet, wurde im Jahr 1993 von Herrn Dr. Klaus Schneider übernommen. Neben der konservieneden Zahnheilkunde, Parodontologie und Endodontie hat sich Herr Dr. Schneider der ästhetischen Zahnheilkunde und der Implantologie verschrieben. Implantate setzt Herr Dr. Schneider sehr erfolgreich bereits seit über 20 Jahren und hat dabei eine erfreulich hohe Erfolgsrate von über 99% zu verzeichnen. Bereits im Jahr 1998 bekam er den Titel "Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie" vom Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Deutschland (BDIZ) verliehen und führt ihn seither durchgehend.
1996 wurde das Angebot der Praxis für die Patienten erweitert und ein eigenens Praxislabor gegründet. Das Labor ist spezialisiert auf ästhetisch und funktionell höchst anspruchsvollen Zahnersatz. Die Techniker sind beide geübt in der Herstellung von vollkeramischem Zahnersatz und ein gut eingespieltes Team mit den beiden Zahnärzten.
2003 gründete Herr Dr. Klaus Schneider mit der Zahnärztin Kirsten V. Schwung eine Praxisgemeinschaft. Frau Schwung hat in Dänemark das Studium der Zahnmedizin absolviert und ist nach der Verleihung der deutschen Approbation seit 1990 als niedergelassene Zahnärztin in Landshut tätig. Sie kann auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen und bietet neben der konservierenden Zahnheilkunde, Parodontologie und Endodontie auch Implantologie und das System Invisalign - transparente Zahnspange ür Erwachsene - an.
Das gesamte Praxisteam, das aus zwei Zahnärzten, 2 Zahntechnikern und über 8 weiteren Mitarbeitern besteht, besucht oft Fortbildungen und ist so immer auf dem neusten Stand. Auf Praxisausflügen wird der Teamgeist regelmäßig gestärkt, denn nur ein zufriedenes Team kann höchste Qualität und Komfort für den Patienten bieten.
Seit einigen Jahren arbeitet die Praxis auch eng mit dem Anästhesisten Herr Dr. Robert Stini zusammen. Behandlungen in Narkose können in der Praxis vorgenommen werden. Angstpatienten liegen den Zahnärzten besonders am Herzen, viel Erfahrung und Geduld ist bei deren Behandlung notwendig. Gerade für Angstpatienten hat es sich bewährt, aufwändige Behandlungen in Narkose zu beginnen.
Herr Dr. Klaus Schneider bietet zudem auch eine Lachgassedierung an. Lachgas wirkt entspannend und angsthemmend und ist für änstliche Patienten oder auch Patienten mit starkem Würgereiz sinnvoll.

Die Ausstattung der Praxis

Die Praxis für Zahnmedizin in Landshut erstreckt sich über 2 Stockwerke und verfügt über 4, teilweise klimatisierte Behandlungsräume, einen Wartebereich, einen Fortbildungsraum, ein eigenes Prophylaxezimmer, einen Operationsraum und einen Aufwachraum, ür Patienten, die sich in Narkose oder mit Lachgas behandeln lassen. Das zahntechnische Labor befindet sich im Dachgeschoß des Hauses in der Inneren Münchener Straße 17.
Im Sommer 2013 wurde ein DVT-Röntgengerät angeschafft, das eine Beuteilung der Situation im Kiefer des Patienten im dreidimensiolnalen Bildgebungsverfahren möglich macht.
Eine enge Zusammenarbeit pflegt die Praxis mit dem Anästhesisten Dr. Robert Stini, der direkt in der Praxis Narkosen oder Sedierungen vornimmt. Dieses Angebot wird gerne von Angstpatienten oder Patienten, denen eine aufwändige Restaurierung bevorsteht, angenommen.
Auch kann die Zahnbehandlung in kostengünstiger und schonender Sedierung unter der Verwendung von Lachgas durchgeführt werden. Der Einsatz von Lachgas in der Praxis wirkt angsthemmend, schmerzdämpfend und entspannend für die Patienten.
Das eigene Praxislabor bietet den Patienten die Möglichkeit sich direkt mit dem Techniker über das Aussehen des Zahnersatzes auseinanderzusetzen, mit ihm die Zahnfarbe zu bestimmen und kleinere Reparaturen oder Korrekturen am Zahnersatz sofort und vor Ort vornehmen zu lassen. Durch die jahrelange Zusammenarbeit läuft die Planung, Anfertigung und das Einsetzen des Zahnersatzes reibungslos und perfekt organisiert ab. Wartezeiten werden verkürzt.

Angstpatienten

Es gibt viel mehr Patienten mit Zahnarztangst, als man meint. Wir nehmen uns Zeit für Sie und haben viel Erfarung im Umgang mit Zahnarztangst. Zusätzlich könen wir Vollnarkose in der Praxs und Lachgassedierung anbieten. Herr Dr. Klaus Schneider platziert von Zeit zu Zeit in der Zeitschrift "Forum" und dem "Wochenanzeiger" informative redaktionelle Teile, hier ein Artikel zum Thema (weitere Artikel sind in der Rubrik "Presse" nachzulesen):

Die Angst vor dem Zahnarztbesuch – weit verbreitet und doch meist totgeschwiegen

Seit über 20 Jahren bin ich als Zahnarzt mit einer Praxis mit Praxislabor in Landshut tätig. Im Jahr 2010 habe ich am Flughafen München eine Zweitpraxis, ebenfalls mit eigenem Praxislabor, eröffnet.

Immer wieder muss ich erleben, dass Patienten, die schon Jahre oder sogar Jahrzehnte lang nicht mehr beim Zahnarzt waren, zu mir kommen. Sie kommen erst dann, wenn die Schmerzen im Mund bereits unerträglich sind. Leider sind die Defekte an den Zähnen und dem Zahnhalteapparat dann häufig schon so groß, dass es zum Zahnverlust kommt und aufwändige Behandlungen nötig sind.   

Der Grund für eine solche Vernachlässigung des Kauapparates ist in diesen Fällen immer die Angst vor den Zahnarzt selbst oder auch die Angst vor der Zahnbehandlung.

Grundsätzlich ist Angst vor Schmerz als wirkungsvoller Schutz vor Gefahren ja sinnvoll. Sie ist ein normaler Schutzmechanismus unseres Körpers. Die Schmerzverarbeitung findet immer in zwei Stufen statt. Erst wird der Schmerz erkannt, dann wird er vom Gehirn emotional bewertet.

Unser Körper tut sich mit der Schmerzlokalisierung und -bewertung  im Mund tatsächlich aber besonders schwer und reagiert entsprechend heftig auf Reize in der Mundregion. 

Interessant in diesem Zusammenhang sind die Erkenntnisse der Schweizer Forschergruppe um den Radiologen Andreas Gutzeit. Durch Versuche konnte dargestellt werden, dass häufige Reize oder Schmerzen an verschiedenen Körperteilen, den Körper lehren, den Reiz zu lokalisieren und das Ereignis richtig einzuordnen. Das Gehirn wird im Laufe des Lebens durch Berührungen oder Verletzungen an verschiedensten Körperteilen also trainiert, Schmerzen und Empfindungen wahrzunehmen und richtig zu beurteilen. Reine Berührungen oder leichte Reize können durch Erlernen genau erkannt und als ungefährlich eingestuft werden.

Die Zähne machen sich aber erst dann bemerkbar, wenn sie wehtun. Das Gehirn ist daher unerfahren im Umgang mit der Schmerzlokalisierung und -verarbeitung im Mundraum. Hierin liegt auch der Grund für das häufige Phänomen, vermuten die Forscher, dass Patienten eine Zuordnung des Schmerzes zu einem gewissen Zahn oft nicht eindeutig möglich ist.

Der Neuropsychologe Mike Brügger von der Universität Zürich hat jüngst auch nachweisen können, dass bei keinem anderen Schmerzreiz das Angstzentrum im Gehirn so dauerhaft und stark aktiv ist, wie beim Zahnschmerz. Eine stärkere Repräsentation der Angst beim Zahnschmerz scheint spezifisch zu sein. Zahnschmerzen lösen also mehr Angst aus, als andere Schmerzen.

Nach alldem ist es nicht verwunderlich, dass bereits eine schlechte Erfahrung, vor allem im Kindes- oder Jugendalter, die Zahnarztangst auslösen kann. Auch überängstliche Eltern können Ihre Angst auf das Kind übertragen. Dann sollte lieber ein anderes Familienmitglied das Kind zum Termin begleiten. Ich rate immer dazu, das Kind zu Routineuntersuchungen oder Prophylaxe mitzunehmen und ab den ersten Zähnen regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt durchführen zu lassen. Auf Dauer kann nur der positive Umgang und viel Erfahrung mit dem Zahnarztbesuch die Angstentwicklung vermeiden.

Zur Verbreitung der Zahnarztangst gaben bei einer Umfrage des Forsa-Instituts aus dem Jahr 2009 44% der Deutschen an, dass sie sich vor einem Zahnarztbesuch fürchten. Leichte bis mittlere Zahnbehandlungsangst ist ein unangenehmes, aber auch normales und erklärliches Gefühl, das bei jedem Menschen auftreten kann. Man geht allgemein sogar davon aus, dass ca. 2/3 der Bevölkerung an einer Form der Zahnbehandlungsangst leiden. Wer also Angst vor dem Zahnarzt hat, muss sich nicht schämen und ist schon gar nicht allein!

Um der Angst Herr zu werden, ist eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt sicher das beste Mittel. Man sollte sich als Betroffener erst einmal klarmachen, ob die Angst von der Behandlung oder dem Arzt selbst auslöst wird. Ein Arztwechsel alleine kann auch bereits ausreichen. Wer vor der Behandlung Angst hat, wie meistens der Fall, der kann nur durch Konfrontation gegensteuern.

Die 1-2mal jährliche schmerzfreie professionelle Zahnreinigung und die jährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt trainieren den Patienten die Angst ab. Keinesfalls sollte mit dem Zahnarztbesuch zugewartet werden, bis Schmerzen da sind. Nur positive Erlebnisse fördern das Vertrauen zur Zahnbehandlung und zum Zahnarzt.Gegebenenfallskann auch bei Patienten mit leichteren Angstzuständen die medikamentöse Vorbereitung auf den Zahnarztbesuch mit Diazepam, das oft in der Prämedikation vor chirurgischen und diagnostischen Eingriffen eingesetzt wird, sehr gut geeignet sein, um den ersten Zahnbehandlungstermin zu erleichtern.

Und noch ein Tipp: Wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 2011 berichtete, folgt auch unser Schmerzempfinden einem gewissen Biorhythmus. Für manche Patienten kann es daher sinnvoll sein, den Zahnarzttermin erst auf den frühen Nachmittag zu legen. Zu dieser Zeit ist das Schmerzempfinden am geringsten. Auch die örtliche Betäubung soll dann besser wirken.

Allerdings kann man sicherlich nicht bei 2/3 der Deutschen von einer echten Zahnarztphobie, also der krankhaften Angst, sprechen. Es gibt auch Patienten, die der Angst ohne Hilfe nicht begegnen können. Bei echter Zahnbehandlungsphobie treten körperliche Symptome wie Muskelverspannungen, Schwitzen, Herzrasen mit Atemnot, Schwindel und Übelkeit auf. Die Betroffenen meiden jeden Zahnarztbesuch und empfinden bereits bei dem Thema Zähne körperliches Unwohlsein. Sie schämen sich für den Zustand des Gebisses und machen sich Vorwurfe. Die Phobie kann auch dazu führen, dass sich die Betroffenen vor Scham völlig sozial isolieren. An dieser Form, der echten Zahnarztphobie, leiden ca. 5%-10% der Bevölkerung.( „NHS Adult Dental Health Survey 2009“ in Großbritannien(12%!))

Das Ergebnis ist oft eine Verschlechterung des Gebisses, Verlust der Lebensqualität, Familienprobleme, gesundheitliche Schäden. Diese Patienten benötigen oft umfangreiche Sanierungsbehandlungen. Die Zahnbehandlung selbst kann dann in Narkose vorgenommen werden, bei der eine völlig schmerzfreie Rundumsanierung stattfinden kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Patienten nach diesem Termin schon die zweite Nachbehandlung ohne Narkose angehen können. Zur Erleichterung kann der Patient zu den nächsten Terminen auch mit dem angsthemmenden Diazepam unterstützt werden.

Der Patient sollte in jedem Fall schon bei der Terminvereinbarung angeben, dass er unter starker Zahnbehandlungsangst leidet und wie lange er nicht mehr beim Zahnarzt war. Der erfahrene Zahnarzt kann sich dann auf den Patienten einstellen und erst später mit einer Behandlung beginnen.

Dass der Patient dem Arzt erst einen erheblichen Vertrauensvorschuss leisten muss, indem er überhaupt in die Praxis kommt, ist dem erfahrenen Zahnarzt bewusst, auch wie viel Überwindung es den Patienten gekostet hat, überhaupt zu kommen. Ich kann versichern, dass die Angst in den meisten Fällen einfacher loszuwerden ist, als der Patient es sich vorstellt.

Dr. Klaus Schneider

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